[Line to Line] Colorado provençal: ein Pfad zwischen Gordes und Roussillon

Von Gordes nach Roussillon im Vaucluse.

Etwa 23 km, 500 Höhenmeter Anstieg.

Eine lange Halbtagestour als Durchquerung.

Was treibt Tiphaine und Julien dazu, Gordes und Roussillon laufend zu verbinden? Der Wunsch, eine neue Strecke im Westen des Regionalen Naturparks Luberon einzuweihen – und zugleich eine Gegend, die so richtig nach dem Süden duftet, anders zu entdecken. Zwischen hoch gelegenen Dörfern, Trockenmauern, Weinbergen und Ockererde erzählen sie eine lichtdurchflutete Durchquerung im Herzen des Vaucluse.

Hier ist ihr Bericht.

Eine Strecke zwischen zwei Dörfern

Tiphaine und Julien haben sich auf den Weg in den Vaucluse gemacht, um im Westen des Regionalen Naturparks Luberon eine schöne Strecke einzuweihen.

Auf dem Programm: eine Durchquerung von etwa 23 Kilometern und 500 Höhenmetern Anstieg zwischen Gordes und Roussillon. Eine Strecke, die so richtig nach dem Süden duftet – mit Sonne, Trockenmauern, Weinbergen und Zikaden.

An diesem 21. Mai ist der Himmel vollkommen klar und die angekündigten Temperaturen sind bereits hoch. Die Wahl des Outfits lässt also keinen Zweifel offen: Man muss auf eine so leichte und atmungsaktive Ausrüstung wie möglich setzen.

Der Short 522 Albedo und das T-shirt 230 Albedo, beide weiß, bilden ein Set, das die Thermoregulation in der Sonne fördern soll. Die Running Bag 333 ermöglicht es, drei Flaschen sowie die gesamte benötigte Sporternährung für diesen Halbtagesausflug mitzunehmen.

Die Route kann beginnen.

Abschnitt 1 — Die Höhen von Gordes verlassen

Gordes → Saint-Pantaléon
ca. 8 km · 90 m Anstieg · 200 m Abstieg

Wasserstelle: Saint-Pantaléon
Sehenswert: Gordes, das Dorf der Bories und die Kirche Saint-Pantaléon

Der Start erfolgt in Gordes, einem der schönsten Dörfer Frankreichs. Der Ort liegt auf den Ausläufern der Vaucluse-Berge und bietet ein spektakuläres Panorama, insbesondere auf den Norden des Luberon-Massivs.

Gordes zählt auch zu den meistbesuchten Dörfern Frankreichs. Man muss nur durch die kleinen Gassen gehen, um zu verstehen, warum. Der Weg schlängelt sich zwischen Abteien, dem Schloss und Bories, diesen kleinen Trockensteinhäusern, die für die Region charakteristisch sind. Im 19. Jahrhundert dienten sie unter anderem als Scheunen, Ställe oder saisonale Unterkünfte für die Landwirte.

Tiphaine und Julien kommen auf diesem ersten, überwiegend absteigenden und technisch anspruchslosen Streckenabschnitt mehrfach an ihnen vorbei. Ein ideales Gelände, um sich allmählich auf den Weg zu machen.

Anschließend führt der Weg zu den Höhen von Saint-Pantaléon und ihren Aussichtspunkten über die landwirtschaftlichen Ebenen. Ein kurzes Stück Asphalt führt bis zur hübschen Dorfkirche. Der nahe gelegene Friedhof bietet die Möglichkeit, Wasser zu finden, bevor es weitergeht.

Abschnitt 2 - Weiße Wege und hochgelegene Dörfer

Saint-Pantaléon → Goult
Ungefähr 6 km · 120 m Anstieg · 160 m Abstieg

Wasserstelle: Goult
Entdecken: das Dorf Goult, sein Schloss und die Mühle von Jerusalem

Beim Verlassen von Saint-Pantaléon erreicht die Route wieder einen schönen Abschnitt aus weißen, gut begehbaren Wegen. Sie führt durch Buchsbaumbestände, in denen sich noch einige Bories und traditionelle Mas verstecken.

Tiphaine und Julien erreichen anschließend den kleinen Weiler Lumières, der in einer Mulde liegt. Plötzlich ändert sich das Gelände: Auf eine kurze, steile und technische Abfahrt folgt ein direkter, äußerst kräftezehrender Anstieg nach Goult.

In diesem Dorf, das auf einem Hügel im Herzen des nördlichen Tals des Petit Luberon liegt, ist eine Pause ein Muss. Das Schloss von Goult und die Mühle von Jerusalem, die am höchsten Punkt des Dorfes restauriert wurde, bieten ein echtes Postkartenpanorama.

Zwei Wasserstellen in der Nähe der Kirche ermöglichen es, die Trinkflaschen aufzufüllen. Julien nutzt die Gelegenheit, um seine ShiftCap zu befeuchten. Tiphaine befeuchtet ihr Shade Square. Ein paar einfache Handgriffe, um vor dem letzten Abschnitt wieder etwas Frische zu finden.

Abschnitt 3 – In die Ockerwelt eintauchen

Goult → Roussillon
Etwa 9 km · 290 m Anstieg · 130 m Abstieg

Wasserstelle: Roussillon
Zu entdecken: der Ockerpfad und das Dorf Roussillon

Der Weg aus Goult beginnt mit etwas Anstieg. Anschließend schlängelt er sich auf den wenigen Kilometern, die das Duo noch von Roussillon trennen, zwischen den Weinreben hindurch, wo ein spektakuläres Finale auf sie wartet.

Das Dorf ist berühmt für seine bedeutenden Ockerbrüche, die vom Ende des 18. Jahrhunderts bis 1930 abgebaut wurden. Hier befindet sich der Ockerpfad.

Die Landschaft verändert sich völlig. Die hellen Wege und das Trockenmauerwerk weichen roten Erdböden, die mit dem tiefen Grün der Kiefern kontrastieren. Diese einzigartige Kulisse verleiht der Region das Aussehen eines provenzalischen Colorados.

Die Farbe findet sich sogar an den Fassaden von Roussillon wieder. Genau dort, im Herzen des Dorfes, stoppen Tiphaine und Julien ihre Uhr und legen endlich ihre Running Bag 333 ab.

Hinter ihnen: eine kurze, zugängliche und dennoch äußerst abwechslungsreiche Strecke.

Laufen im Rhythmus des Luberon

Diese Durchquerung zwischen Gordes und Roussillon ist nicht nur ein langer Lauf. Sie ist eine Möglichkeit, die Landschaften, die Dörfer und die Geschichte eines Gebiets in wenigen Stunden zu verbinden.

Nach etwas mehr als zwanzig Kilometern verläuft die Strecke von den steinernen Gassen von Gordes zu buchsbaumgesäumten Wegen, durchquert landwirtschaftliche Ebenen und Weinberge und endet schließlich in den roten Böden von Roussillon.

Der Weg weist keine größeren Schwierigkeiten auf. Mehrere Dörfer bieten die Möglichkeit, Wasser zu finden und eine Pause einzulegen. Doch unter der Sonne des Vaucluse kann die Hitze schnell zur größten Herausforderung des Tages werden.

Man muss dann sein Tempo, seine Zeitplanung und seine Ausrüstung anpassen. Und diese Strecke für das nutzen, was sie am Wertvollsten bietet: eine schlichte, lichtdurchflutete und zutiefst provenzalische Durchquerung.

Die Durchquerung vorbereiten

Allgemeine Informationen

  • Gesamtdistanz: etwa 23 km
  • Positiver Höhenunterschied: etwa 500 m Anstieg
  • Format: lange Halbtagestour als Durchquerung
  • Technik: 2/5 — sandige Wege und kleine felsige Singletrails
  • Anspruch: 1/5 — mehrere Dörfer liegen entlang der Strecke
  • Empfohlene Jahreszeiten: Frühling, Herbst und Winter
  • Zu vermeiden: die heißen Stunden im Sommer, wenn die Temperaturen sehr hoch werden können

Checkliste für die Tour

Tragen und Ausrüstung

Running Bag 333 oder Running Bag 333 Albedo

  • GPS-Uhr mit geladener Strecke
  • Telefon
  • Rettungsdecke und Pfeife
  • Kleines Erste-Hilfe-Set mit dem Nötigsten für Tapen, Zecken und Blasen

Kleidung

Flüssigkeit und Nahrung

  • Mindestwasserkapazität: 1,5 Liter, in Flaschen
  • Energie-Gels und Energieriegel
  • Empfohlene Zufuhr während der Anstrengung: zwischen 40 und 70 g Kohlenhydrate pro Stunde
  • Regeln und richtiges Verhalten

Ockerpfad

Die geschützten Zonen des Ockerpfads von Roussillon sind gebührenpflichtig und Fußgängern und Besuchern vorbehalten. Die Regeln und Zugangsbedingungen müssen vor dem Ausflug überprüft werden.

Hitze

Die Temperaturen können in der Region sehr hoch sein. Am besten macht man diese Durchquerung im zeitigen Frühjahr, im Herbst oder im Winter. Im Sommer sollte man sehr früh am Morgen aufbrechen, ausreichend Wasser mitnehmen und die Anstrengung den Bedingungen anpassen.

© Arthur Vaillant